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Was ist ein Cafe Racer

Was ist eigentlich ein Café Racer?

Der Café Racer ist der absolute Kult-Charakter des Motorradumbaus. Seit den 60er-Jahren existiert dieser Typ des Customizing und begeistert Biker auf der ganzen Welt noch immer zu vielfältigen Interpretationen. Der Café Racer-Stil gehört schlichtweg zum Kern-Repertoire innerhalb der Customizing-Szene.
Zum Café Racer wird ein Serienmotorrad, wenn man ihm den Geist einer Rennmaschine einflößt und dabei dennoch Eycatcher-Materialien wie Chrom oder geschwärzten Stahl vorherrschen lässt.
Ein kurzer Stummellenker ist ein maßgebliches Charakteristikum dieser Bikes. Er erlaubt die renntaugliche Körperhaltung des Fahrers. Ebenso zeichnet sich ein Café Racer durch Perfektion in Sachen Minimalismus Minimalismus aus: Das weg lassen unnötiger Bauteile und ein kleiner Tank, meistens aus poliertem Metall, sorgt für maximale Gewichtsersparnis der Rennmaschine. Ein kurzer Sitz mit Stummellheck gibt ihr ein wendiges, schnittiges und offensives Aussehen. Ein zentraler Einzelscheinwerfer ist ebenso Pflicht.

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Interpretation eines Cafe Racers auf Basis einer HONDA CB 750 sefen fifty. Typisch sind Stereofederbeine, zentraler, runder Scheinwerfer und Stummellenker.

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Interpretation eines modernen Cafe Racers mit Zentralfederbein auf Basis einer YAMAHA FZR 600. Cafe Racer typisch hierbei ist das „weg lassen“ Reduktion der Verkleidung und sonstigen Anbauteilen die nicht dem reinen Fahren dienen.

Welche Bikes eignen sich?

Der Café Racer-Stil ist ein Klassiker. Somit eignen sich als Basis für ihn am besten klassische Motorräder.
Ursprünglich waren zumeist englische Motorräder die Grundlage des Umbaus. So sind es Bikes der Marke Norton oder Triumph, die wohl die klassischsten Café Racer abgeben.
Aber auch japanische und deutsche Klassiker werden gerne und oft auf diese Art und Weise veredelt.
Yamaha-Bikes, allen voran die Modelle SR500 und SR400 sind wie geschaffen für den Umbau. Ebenso eignen sich die zeitlosen Modelle R80 und R100 von BMW optimal für dieses Customizing.
Doch schlussendlich lässt sich jedes Bike mit klassischem Charakter, wohl allen voran solche aus den 90er-Jahren, von Zweirad Hassemer zu einem waschechten Café Racer veredeln. Fragen Sie uns, wir suchen Ihnen auf Wunsch die optimale Basis für ihren Racer.

Folgende Übersicht zeigt welche Modelle sich besonders für einen Cafe Racer Umbau eignen.

Welche Motorräder eignen sich zum Aufbau eines klassischen Cafe Racer? Wir stellen geeignete Bikes der 70ger, 80ger und 90ger Jahre vor.

BSA motorcycles

  • BSA Rocket III
  • A10
  • Goldstar

BMW Motorrad

  • R11
  • R25
  • R45
  • R50
  • R65
  • R75
  • R80
  • R90
  • R100

Ducati

  • 350
  • 750 SS
  • 900 SS
  • Monster

Harley-Davidson

  • Sportster
  • Softtail

Honda

  • GL 1000
  • CB 350 400 500 550
  • CB 750
  • CX 500
  • Seven Fifty

Indian Motorcycles

  • Indian Bobber & Cafe Racer

YAMAHA

  • XJR
  • RD 400
  • SR 400
  • SR 500
  • XT 500
  • XV 750 Virago
  • XS250 XS360 XS400
  • XS 650
  • XS 750

Kawasaki

  • CSR650
  • Gt550
  • H1
  • KZ400
  • 750 B
  • z 650
  • Z 750
  • Z 900
  • Z 1000
  • ZRX 1200
  • W 650
  • W 800

Laverda

  • SF

Moto Guzzi

  • 850 T3
  • Falcone
  • 850T

MV Agusta

Norton

  • Commando

Royal Enfield

Suzuki

  • GT250
  • GT550
  • GN400
  • GS400
  • GS450
  • GS500
  • GS750
  • GS1000
  • GSX400
  • GSX1100
  • GSX1200
  • Savage

Triumph

  • Thurxton
  • Bonville T100

 

Brat Style

Die japanische Interpretation des Café Racers nennt man Brat Style. Noch viel mehr als beim Café Racer wird hier ein niedriger, flacher Sitz betont, der einen einzigartigen Straßenbezug des Bikes und des Fahrers ermöglicht. Der Lenker ist bei einem Brat Bike häufig kurz, oft gerade, aber immer individuell. Ein Stummellenker ist bei diesem Stil ebenso erlaubt wie ein hoher Apehanger-Lenker. Wichtiges, zentrales Element sind auch hier wieder die Materialien des Motorrads. Poliertes oder geschwärztes Metall machen den Brat Style optisch aus.
Japanische Fabrikate, allen voran Yamaha und Suzuki, sind stylische Grundlagen für den Brat Style.

Flat Tracker

Amerikanische Motorsportkultur lebt von roher Motorenkraft und rabiaten Karosserien.
Die Flat Track-Motorradrennen sind die Verkörperung dieses American Spirit – und die Maschinen, die dort fahren, sind kantige Ikonen.
Ein Serienmotorrad auf amerikanische Art zur Rennmaschine umzubauen erfordert Reifen mit groben Stollen, eine weiter nach vorne geneigte Gabel als bei einem typischen Café Racer oder Brat Bike, ein eckiges, spitz zulaufendes Heck sowie eine Rennlackierung. Umlaufende Racing Stripes und helle Lacke machen den Flat Tracker aus. Wichtiges Detail ist zudem die aus dem Motorsport entlehnte, gut sichtbare Startnummern-Kennzeichnung, die meistens an der Gabel des Flat Trackers angebracht wird.
Amerikanische Motorräder wie diejenigen von Harley Davidson eignen sich ebenso großartig für den Umbau zu Flat Frack-Maschine wie die klassischen Bikes von Yamaha.

2 Comments

  1. Detlef Stiewe 5. Juni 2016 at 22:21

    Hallo nach MV

    ist die FZR real oder am Computer entstanden ?

    Gruß

    1. Hallo Detlef, ja genau dieses Designkonzept haben wir für einen Kunden digital erstellt.

      Beste Grüße
      Daniel

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